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06.04.2013 - 13:44 Uhr - Technische Hilfe: ABC2-Einsatz in Rath

Am 06. April 2013 wurde auch die Löschgruppe Pingsheim zu einem Gefahrgut-Einsatz im Gemeindeteil Rath alarmiert. Aufgrund eines undichten Tanklastzuges, der eine unbekannte Flüssigkeit verlor, bot sich bereits nach kurzer Zeit ein großes Aufgebot an Einsatzkräften aus der Gemeinde Nörvenich, dem Kreis Düren und Spezialkräften aus dem ganzen Bundesland NRW, was schlussendlich zu einer Einsatzstärke von ca. 150 Kräften führte.

Die Löschgruppe Pingsheim konnte nach ca. 6 1/2 Stunden ihren Einsatz beenden.

Nähere Informationen siehe untenstehende Presseberichte.

Quelle: eigene Kenntnis

Eingesetzte Kräfte/Fahrzeuge:
noch keine Angaben    
 
Quelle: eigene Kenntnis
 
Bilder des Einsatzgeschehens mit freundlicher Genehmigung
der FF Nörvenich - LG Nörvenich
Copyright FF Nörvenich
 
     
     
     
     
     
     
     
     
 
     
Zufahrt/Bereitstellungsraum 1 von 2 am Feuerwehrgerätehaus der LG Rath:
     
     
     

Polizeibericht: Gefährliche Hinterlassenschaften

Düren (ots) - Nörvenich.
Am Samstag, gegen 13:20 Uhr, wurde der Polizei ein Tankwagen auf einem Feld bei Nörvenich gemeldet, aus dem eine unbekannte Flüssigkeit tropft.

Melder bei der Polizei war der Grundstückseigentümer, auf dem sich der Tankwagen befand. Dieser hatte vor einiger Zeit einen Teil seiner Parzelle an eine Transportfirma verpachtet. Durch die Firma wurde ein Auflieger mit einem Tank auf dem Gelände abgestellt. Die Firma existiert inzwischen nicht mehr und für den Tank fühlte sich daher niemand mehr zuständig. Als der Anhänger nun entsorgt werden sollte wurde festgestellt, dass ein Ventil undicht war und eine unbekannte Flüssigkeit heraus tropfte. Da nicht bekannt war, ob es sich um einen gefährlichen Stoff handelt, wurde die Feuerwehr informiert, die mit Spezialkräften anrückte, um die Flüssigkeit zu identifizieren und Gefahren für die Bevölkerung zu unterbinden.. Eine Probenentnahme ergab, dass es sich um Schwefelsäure handelte. Glücklicherweise befand sich der Anhänger auf einer Betonplatte, so dass keine Flüssigkeit ins Erdreich gelangen konnte. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Inzwischen ist eine Fachfirma mit der Entsorgung der Hinterlassenschaften beauftragt. Die Ermittlungen zu einem Verantwortlichen für den Anhänger wurden aufgenommen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Düren / Pressemappe Polizei Düren 07.04.2013


Pressebericht Aachener Zeitung (aachener-zeitung.de): Tanklaster verliert Schwefelsäure (07.04.2013)

Nörvenich-Rath. Riesenaufwand wegen eines leckenden Tankzug-Aufleger: Eine aus dem in einer Feldgemarkung südlich der Ortschaft Rath abgestellten Tankzug-Anhänger austretende und zunächst nicht zu definierende Flüssigkeit hielt am Samstag über mehrere Stunden ein großes Aufgebot der Feuerwehr und die Polizei in Atem.

Bis in die Abendstunden hinein befassten sich die örtliche Wehr und Spezialisten der Berufsfeuerwehr Köln sowie der Werkswehr von Bayer Dormagen mit dem herrenlosen Tankzuganhänger, der letztlich auf dem Feld leergepumpt wurde.

Die Polizei wurde gegen 13.20 Uhr vom Grundstückseigentümer, einem Landwirt, darüber informiert, dass mitten im freien Feld zwischen den Orten Rath und Pingsheim aus einem dort abgestellten Tankzuganhänger die braune Flüssigkeit austrete. Der Anhänger stand auf einer Betonplatte. Die Flüssigkeit sammelte sich auf der Platte und drang daher nicht in das Erdreich ein. Da an dem Anhänger keinerlei Kennzeichen angebracht waren konnte der Halter oder Besitzer zunächst nicht ermittelt werden. Der Eigentümer der Parzelle gab an, dem Besitzer, einer Transportfirma das Abstellen des Hängers gestattet zuhaben. Diese Firma allerdings existiert nicht mehr und für den Anhänger fühlt sich offenbar niemand zuständig.


Analystische Task Force


Die Feuerwehr Nörvenich, der ABC-Zug und ein in Stockheim stationiertes Messfahrzeug rückten ebenfalls nach Rath aus und auch das Ordnungsamt und die Untere Wasserbehörde waren vor Ort.

Um die Flüssigkeit, ihre Zusammensetzung und damit auch ein eventuelles Gefahrenpotential abschätzen zu können wurde die Berufsfeuerwehr Köln eingeschaltet. Die rückte mit ihrer ATF an, so die Abkürzung für die offizielle Bezeichnung „Analytische Task Force“. Dahinter verbirgt sich ein rollendes Labor. Die ominöse Flüssigkeit wurde als Schwefelsäure definiert und die Ursache des Lecks gefunden: Ein defektes Ventil. Die mit Schutzanzügen agierenden Spezialkräfte stellten auch fest, dass der Vier-Kammer-Anhänger nur teilweise gefüllt war. Ein erster Versuch zur Schließung des Lecks scheiterte. Der Laster wurde auf dem Feld leergepumpt. Mit der Entsorgung wurde ein Fachunternehmen beauftragt.

Zu keiner Zeit, so erklärten Einsatzleitung und Ordnungsamt vor Ort, habe die Gefahr eines Einsickerns der Schwefelsäure in das Erdreich bestanden. Eine Gefahr für Anwohner soll dementsprechend ebenfalls nicht bestanden haben. Die Ermittlungen nach dem Besitzer des Tankanhängers dauern an.

Quelle & Link: Aachener Zeitung über aachener-zeitung.de

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